Montag, 11. Februar 2008

Im Wein liegt der Stolperschritt

Guten Abend zusammen,
wir haben heute im sogenannten schoensten Viertel von Santiago diniert (Bellavista, laut Reise KnowHow), aber das Abendessen war nicht so vielversprechend, wie es der Aperitif versprach (Pisco Sour mal anders - mit Aji, also scharfem Peperonizeug, echt lecker). Wir waren im "Off the Record", wo schon Pablo Neruda (dessen Haus in Santiago heute, am Montag, geschlossen war) gerne war. Leider hat uns die Kellnerin noch vor dem Essen Rotwein und Bier ueber die gesamte Kleidung gekippt (jedenfalls Robin und mir). Mist, ausgerechnet Rotwein. Und das bei meinem Lieblingsrock. Hoffentlich hilft Rei.
Auch ansonsten war das Essen nicht sooo super, calamares en su tinta wurden in einer Sahnesosse serviert, und von der Tinte war keine Spur zu sehen. Seltsam.
Santiago war, zusammengefasst, interessant, aber seeehr anstrengend, und nicht gut fuer den Durchmesser unserer Finger. Darum ganz gut, dass es morgen schon weitergeht, nach Concepcion, wo wir in Lenas alter WG uebernachten und vielleicht an den Strand, vielleicht zu einem Kunsthandwerkermarkt gehen wollen. Danach zur Insel Chiloe, wo ausnahmslos jeder Chilene davon schwaermt! Hurra.

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