Hurra, hurra, ich bin angekommen!!! Mann, Mann das war vielleicht eine Tortur. Diese Leute am Flughafen zaehlen zu den unfreundlichsten, die ich je in meinem Leben getroffen habe. So was von nicht hilfsbereit!!!
Der Flug am naechsten Tag (es fliegt nur einmal am Tag einer) war dann voll, und ich auf der Warteliste. Dann kam die erste freundliche Person, die ich dort getroffen habe, und es war natuerlich eine Tica, von der Fluglinie. Und sie hat mir ein Ticket ausgestellt, hurra!! Ich war die Allererste im Flieger :-) Ich konnte es echt nicht fassen, dass ich dieser Hoelle entkommen war, und hab noch im Flugzeug gedacht, dass sie mich bestimmt gleich wieder rausholen. Als wir dann in San Jos'e waren hab ich aus Jux mal auf das Gepaeckband geguckt, und das erste Gepaeckstueck war dann tatsaechlich mein Rucksack, unglaublich, dabei hatte ich garnicht mehr danach gefragt, und ich war ja in letzter Minute erst zu dem Flug gekommen!!! Un milagro. Vielleicht war es auch Zufall, dass der Rucksack am Tag vorher liegengeblieben war und so einfach mit dem naechsten Flieger geschickt wurde. - Wie dem auch sei, ich war soooo froh, denn inzwischen war ich ja ... keine Ahnung, zwei oder drei Tage in den gleichen Klamotten gewesen? (hatte natuerlich nix im Handgepaeck). Besonders wegen der Schuhe; die Wanderschuhe haben mir naemlich sofort ein Loch in die Ferse gefressen, au, au, au, als ich sie endlich ausziehen konnte, war der ganze Strumpf mit dem Schuh festgeklebt, blutig, aeh. Okay, genug der blutigen Einzelheiten.
Bin dann mit dem Taxi zu Marvin und hab erst das Haus verwechselt. Der Taxifahrer, wie alle Costarrikaner, war total nett und hilfsbereit und hat ueberall geklingelt und nach Marvin gefragt, bis wir gemerkt haben, dass es nur ein Haus weiter war :-). Ueberhaupt, gerade nach der Erfahrung in Venezuela, faellt mir mal wieder auf, wie unglaublich freundlich die Leute hier sind. Schon die Flugangestellte, die ich haette kuessen koennen, hat mit "mir amor", "preciosa" etc. nur so um sich geworfen.
Marvin hat mich mal wieder allerfreundlichst aufgenommen und darauf bestanden, dass ich sein Bett nehme. Das Haus ist wie immer voller Maeuschen (d.h. Praktikanten am Goethe oder an der Botschaft, die bei ihm wohnen). Ich hab soooo gut geschlafen!
Heute war ich dann erstmal im Goethezentrum, wo ich Katia (meine ehemalige Chefin/Kollegin) ueberrascht habe. Mit den jetzigen Praktikantinnen fahre ich dann morgen nach Montezuma am Pazifik, hurra! Bis Montag wahrscheinlich.
Alles ist gut geworden. Pura vida!
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen